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Geschichte

Seit 37 Jahren gibt es in Murten die «Kunsthandwerk Brocante». In der Zwischenzeit hat sie sich in der ganzen Schweiz zu einem bekannten Anlass entwickelt.

Früher arbeiteten viele Handwerker in der Hauptgasse oder unter den Lauben und boten ihre Erzeugnisse in kleinen Läden feil. Etwa vor 35 Jahren kam es zu einer radikalen Veränderung. Die Werkstätten verschwanden, reine Verkaufsgeschäfte mit Kleidern, Büchern, Blumen usw. und Restaurants übernahmen deren Stellen.

Zwei Frauen hatten die Idee, einen Teil des Verlorenen wieder aufleben zu lassen. Daraus entstand auf Initiative der Töpferin Ursina Grêt und der Bildweberin Juliette Erlandsen, die beide in der Deutschen Kirchgasse lebten und arbeiteten, die «Kunsthandwerk Brocante».

Handwerker und Kunsthandwerker konnten nun ihre Werke, die alle aus eigener Produktion stammen mussten, wieder anbieten.

Zudem sollte der Anlass natürlich auch vermehrt Leute nach Murten locken. Die «Kunsthandwerk Brocante» wurde zum Magneten für viele Murten-Touristen. Auch viele Einheimische geniessen es, durch das Städtchen zu bummeln, die interessanten Marktstände zu besuchen und der Drehorgelmusik zu lauschen.

Das heutige OK freut sich, diesen Anlass in diesem Sinne weiterzuführen.